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Wie ein Wechsel in der privaten Krankenversicherung funktioniert

Eine Versicherung sollte einem Kunden das Gefühl der Sicherheit zu einem akzeptablen Preis bieten. Wer sich nicht mehr optimal versichert fühlt, sei es dass die bestehende Gesellschaft die Beiträge erhöht hat oder es für das gleiche Geld woanders eine bessere Absicherung gibt, ärgert sich besser nicht lange, sondern fasst einen Wechsel der privaten Krankenversicherung ins Auge.

Dennoch bleiben viele Menschen bei einer erstmal gewählten Versicherungsgesellschaft, obwohl sie schon lange unzufrieden sind. Der Grund dafür ist nicht nur Bequemlichkeit. Häufig sind die Kunden der Meinung, dass sie der Gesellschaft die Treue halten müssen, weil sie schon 10 oder 20 Jahre bei einer privaten Kasse Mitglied sind und es bisher keine Probleme gab. Man kennt vielleicht einzelne Mitarbeiter und die nächste Geschäftstelle ist nicht weit vom Wohnort entfernt. Prüfen Sie, ob es eine andere Gesellschaft gibt, die ähnliche Leistungen zum selben Preis anbietet oder mehr für gleiche Geld bietet. Informieren Sie sich ebenfalls, in welchen Ruf die Versicherung steht. Haben Sie ein gutes Gefühl, wechseln Sie! Sie bezahlen Ihre Beiträge und können dafür im Krankheitsfall Leistungen erwarten. Auch Ihre bisherige Kasse hat Ihnen nichts geschenkt, sondern nur ihre Pflicht getan.

Beachten Sie bei einem Wechsel, dass die neue Versicherung Ihnen Gesundheitsfragen stellen wird. Diese müssen unbedingt wahrheitsgemäß beantwortet werden. Es ist möglich, dass der neue Tarif für Sie teurer wird als Ihre bisherige Versicherung. Kranke Kunden sollten daher einen Wechsel nur bei extremer Unzufriedenheit in Erwägung ziehen. Einige Gesellschaften werden den Antrag dann sogar ganz ablehnen. Ebenfalls können nicht alle Rückstellungen für das Alter in die neue Versicherung mitgenommen werden. Sind Sie bereits in einem fortgeschrittenen Lebensalter, kann es ebenfalls günstiger sein, bei der alten Versicherung zu bleiben.

Für alle anderen, also wer mehr oder weniger gesund ist und nicht sehr alt ist, kann seine private Krankenversicherung ohne weitere Bedenken wechseln. Wichtig ist, unbedingt erst die schriftliche Aufnahmeerklärung der neuen Versicherung in den Händen zu halten und dann der alten privaten Krankenversicherung schriftlich per Einschreiben mit Rückschein zu kündigen. Eine Kündigung kann nicht bei einer kurzen Mitgliedschaft erfolgen. Je nach Gesellschaft gibt es Mindestlaufzeiten von einem oder mehreren Jahren. Ist die Mindestlaufzeit erfüllt, kann der Vertrag meistens mit einer Frist von drei Monaten zum Ablauf des Versicherungsjahres gekündigt werden.

Ein Wechsel der privaten Krankenversicherung erfordert einen gewissen Aufwand, kann aber eine Ersparnis von mehreren hundert Euro im Jahr ausmachen. Geld das für einen Wellnessurlaub ausgegeben werden kann und damit der Gesundheit mehr dient als eine schlechte Versicherung. Informieren Sie sich doch näher über eine mögliche Ersparnis!