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Die private Krankenversicherung für Freiberufler

Als Freiberufler werden in Deutschland alle Berufsgruppen bezeichnet, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen. Damit sind unter anderem Ärzte und Juristen gemeint. Die Anzahl der Menschen, die in diesen Berufen tätig sind, wird auf etwa eine Million geschätzt. Und für alle diese kommt eine private Krankenvollversicherung in Frage.

Freiberufler sind also frei in der Wahl ihrer Krankenversicherung. Das hat den klaren Vorteil, dass sie alle Leistungen der PKV in Anspruch nehmen können. Unabhängig vom Einkommen ist der Abschluss möglich, weil Freiberufler nicht der Versicherungspflicht unterliegen. Sie können sich daher freiwillig in einer gesetzlichen Kassen versichern oder gleich eine private Krankenversicherung für Freiberufler abschließen. Einen Nachteil gibt es leider auch. Freiberufler sind sozusagen auf eigene Rechnung tätig und haben daher keinen Arbeitgeber. Sie müssen den vollen Beitragssatz zahlen, da sie keinen Arbeitgeber haben, der anteilig Zuschüsse zur Krankenversicherung zahlt.

Entscheidet sich ein Mitglied der freien Berufe für die Mitgliedschaft in einer privaten Kasse, überwiegen die Vorteile klar die Nachteile. Es können sich je nach Bedarf verschiedene Bausteine des Versicherungsschutzes zusammengestellt werden. So übernehmen beispielsweise gesetzliche Kassen nicht die Heilpraktikerbehandlung, die privaten Krankenversicherungen jedoch in den meisten Fällen. Ein Einzelbett im Krankenhaus oder die Behandlung durch den Chefarzt ist oft selbstverständlich und ausdrücklich in den Versicherungsbedingungen erwähnt. Auch gibt es keine Probleme beim Zahnersatz, der voll oder zum größten Teil bezahlt wird. Das es keine Praxisgebühr gibt, gehört nicht zum Allgemeinwissen.

Auch die Kündigung einer privaten Krankenversicherung für Freiberufler ist problemlos möglich. Sie beträgt drei Monate zum Ablauf des Versicherungsjahres nach dem Ende der Mindestvertragslaufzeit, die zwischen ein bis drei Jahren beträgt. Wer nur einen minimalen Schutz möchte, wählt einen Standardtarif oder ähnliches und spart deutlich an Beiträgen. Läuft das Geschäft hingegen gut, spricht nichts dagegen, seine Arbeitskraft und Gesundheit mit dem bestmöglichen Schutz zu erhalten. Und dieses ist gerade für die freien Berufe wichtig. Nach einem langen Studium wäre es mehr als nur bedauerlich, wenn eine behandelbare Krankheit an der Kostenfrage scheitern würde und die Ausübung des Berufes unmöglich macht.

Die privaten Krankenvollversicherungen möchten ihre Kunden behalten und sind nicht so geizig wie die gesetzlichen Kassen. Wo ein bestimmter Facharzt einem gesetzlich Versicherten keinen Termin einräumt und dieser vielleicht schlecht behandelt weiter krank ist oder sogar verstirbt, dann hilft hier die Nennung einer privaten Versicherung der Sprechstundenhilfe auf die Beine und der Termin ist schnell gemacht. Der Grund hierfür ist einfach. Die Arzthonorare für die privaten Kunden sind zwei bis dreimal höher.