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Privat versichert – Private Krankenversicherung in der Übersicht

Viele Menschen in der gesetzlichen Krankenversicherung schauen mit einem gewissen Neidgefühl auf alle, die die Möglichkeit haben, sich privat zu versichern. Daher sollte jeder und jede diese Versicherungsform zumindest überprüfen, wenn die Voraussetzungen dafür vorliegen.

Die private Krankenversicherung ist vielschichtig und nicht nur für Gutverdiener interessant. Personen, die über der Pflichtversicherungsgrenze von 49.950 Euro im Jahr 2010 verdienen, können in die private Krankenvollversicherung wechseln. Sie müssen nur ein Jahr lang dieses Einkommen erzielt haben und auch im darauf folgenden Jahr über der Pflichtgrenze liegen. Ebenso können gutverdienende Berufseinsteiger sich sofort privat versichern, wenn sie mit ihrem neuen Job über der Pflichtversicherungsgrenze liegen. Bei dieser Regelung handelt es sich um eine Neuerung, die im Rahmen der Gesundheitsreform vereinbart und vom Bundeskabinett beschlossen wurde. Im Dezember soll der Bundestag diese Änderungen dann mit Mehrheit beschließen.

Beamte können sich ebenfalls privat versichern. Diese Berufsgruppe kann sich aussuchen, ob sie einer gesetzlichen Kasse oder einer privaten Versicherungsgesellschaft beitreten möchte. Der Arbeitgeber ist der Staat und wird als Dienstherr bezeichnet. Dieser gewährt einen Zuschuss zu den Versicherungskosten von mindestens 50%. Es können auch höhere Sätze gezahlt werden. Dieses hängt von den jeweiligen Bestimmungen der Bundesländer oder des Bundes ab. Oft schneiden im direkten Vergleich die privaten Kassen deutlich besser ab. Sie sind günstiger und bieten mehr. Die Praxisgebühr in Höhe von 10 Euro fällt weg. Zudem stehen einige Fachärzte in dem Ruf, Kunden privater Versicherungen bevorzugt zu behandeln.

Andererseits lohnt sich die private Krankenvollversicherung oft nicht für Alleinverdiener mit vielen Kindern. Bleibt der Ehepartner wegen der Kindererziehung zu Hause, ist die Familienversicherung der gesetzlichen Kassen oft die bessere Wahl. Der Grund hierfür ist einfach. Familienangehörige werden beitragsfrei mitversichert. Ob das in Zukunft so bleibt, ist ungewiss. Es mehren sich die Stimmen einzelner Politiker, die fordern, zumindest den Ehepartner mit einer Extragebühr zu belasten. Verdient bei Eheleuten ein Partner über der Pflichtversicherungsgrenze und der andere ist Kleinverdiener, beispielsweise durch eine Pauschaltätigkeit oder ist nicht berufstätig, bieten sich die gesetzlichen Kassen mit einer privaten Zusatzversicherung an. Passend wäre hier eine Krankenhaustagegeldversicherung oder eine Zusatzversicherung, die eine Behandlung durch Chefärzte absichert.

Welche private Krankenversicherung die passende ist, lässt sich also nicht pauschal beantworten. Wichtig ist sich vor einem Abschluss zu überlegen, welche Leistungen gewünscht werden. Danach ist ein Vergleich der verschiedenen Angebote fast zwingend, denn man möchte sich ja mit der gewählten Versicherung gut abgesichert fühlen. Wenn Sie sich näher informieren möchten, nutzen Sie doch unser Krankenversicherung Vergleichsangebot.