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Der Arbeitgeberzuschuss für die private Krankenversicherung

Alle Arbeitnehmer die Anspruch auf einen Zuschuss zur gesetzlichen Krankenversicherung haben, können diesen auch geltend machen, wenn Sie in eine private Krankenversicherung wechseln möchten oder bereits Mitglied sind. Das gilt vor allem für Beamte und Personen, die mit ihrem Bruttoverdienst über der Beitragsbemessungsgrenze liegen.

Der Arbeitgeberzuschuss für die private Krankenversicherung wird steuerfrei gezahlt. Der Arbeitgeber beteiligt sich mit bis zu 50% an den Kosten der Krankenversicherung. Allerdings beträgt derzeit der maximale Zuschuss 262,50 Euro. Dazu kommt der Zuschuss von 36,56 Euro mit Ausnahme von Sachsen, wo es nur die Hälfte gibt, zur privaten Pflegeversicherung. Alle Versicherten, die für eine private Krankenvollversicherung in Frage kommen, stehen also was die Zuzahlungen oft nicht schlechter da als Mitglieder gesetzlicher Kassen, können aber die Vorteile in Anspruch nehmen.

Wichtig für die Gewährung des Zuschusses ist es, dass die privaten Krankenversicherungen die gleichen Bereiche absichern wie die gesetzlichen Kassen. Erhalten Sie Krankentagegeld, entfällt der Anspruch auf den Arbeitgeberzuschuss in der privaten Krankenversicherung. Wenn eine weibliche Versicherte durch die Geburt eines Kindes Elterngeld bezieht, besteht ebenfalls kein Anspruch auf den Zuschuss. Wenn zusätzlich eine weitere private Zusatzversicherung abgeschlossen wird, besteht für diese Versicherung auch kein Anspruch auf den Arbeitgeberzuschuss.

Solange ein Arbeitnehmer in einem Arbeitsverhältnis steht und die Möglichkeit hat wegen überdurchschnittlich hoher Gehaltszahlungen in die private Krankenvollversicherung zu wechseln, besteht Anspruch auf den Arbeitgeberzuschuss zur privaten Krankenversicherung. Erst wenn das Arbeitsverhältnis beendet ist, ist auch der Arbeitgeber von dieser Pflicht befreit. Allerdings ist zu beachten, dass nur die Verpflichtung zur Zahlung des Maximalbetrages besteht. Liegen die Beträge darüber, müssen unter Umständen mehr als 50% der Beiträge selber bezahlt werden. Zur Vorlage beim Arbeitgeber stellt die private Krankenversicherung eine Arbeitgeberbescheinigung aus. Auf dieser Bescheinigung wird dann die Höhe der Beiträge ausgewiesen. So ist es für den Arbeitgeber dann problemlos möglich, die anteiligen Beiträge zu berechnen.

Es besteht natürlich ein Risiko, das die Beiträge schnell steigen und so über dem maximalen Arbeitgeberzuschuss liegen. Dennoch ist es möglich, einer schlechten Versicherung wieder zu kündigen und sich durch einen Vergleich, beispielsweise auf unserer Seite, von einem besseren Angebot überzeugen zu lassen. Wichtig ist es, erst über eine schriftliche Aufnahmeerklärung einer neuen Gesellschaft zu verfügen und dann mit einer Frist von drei Monaten zum Ablauf des Versicherungsjahres zu kündigen. Eine einmal gewählte Versicherung ist also kein Bund fürs Leben und kann nach Bedarf wieder gelöst werden.